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Schadstoffe schaden der Gesundheit!

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Asbest ist gesundheitsgefährdend

Asbest

Asbest ist die Bezeichnung für eine Gruppe mineralischer Fasern (Silikate), die auch in der Schweiz in bestimmten Gesteinen vorkommen. Zwischen ca. 1904 und 1990 wurde Asbest in verschiedensten Produkten im Hochbau verwendet. Vor allem in Gebäuden aus den 1950er bis 1970er Jahren kamen asbesthaltige Bauprodukte zum Einsatz. Diese können besonders bei Renovationen, seltener bei normaler Nutzung die Gesundheit von Heimwerkern, Handwerkern und Bewohnern gefährden. Bereits geringe Konzentrationen von Asbest in der Luft können die Entstehung von Krebserkrankungen der Lunge fördern.

Asbest in Wohnbauten
In der Schweiz gilt seit 1989 ein breites Asbestverbot. In Gebäuden kann von asbesthaltigen Produkten, die vor dem Asbestverbot verwendet wurden, eine Gesundheitsgefährdung ausgehen. Dabei ist jegliche mechanische Bearbeitung (schleifen, bohren, fräsen, brechen, sägen) gefährlich, weil dabei teils grosse Mengen an Asbest freigesetzt werden. Bei normaler Nutzung sind die Risiken bei den meisten Bauprodukten gering.

 

PCB in und an Gebäuden

Grosskondensatoren und –transformatoren sind grösstenteils erfasst und inzwischen entsorgt worden. Hingegen kann sich PCB noch in Fugendichtungen, Farben und Lacken, Kleinkondensatoren, Vorschaltgeräten und Leuchtstofflampen und Blindstromkompensationsanlagen befinden. 

PCB in Fugendichtungsmassen

Fugendichtungsmassen sind die wichtigste PCB-Quelle in Innenräumen. PCB-haltige Fugendichtungsmassen finden sich in rund der Hälfte der Beton-Hochbauten, die im Zeitraum von 1955 bis 1975 in Skelett- und Elementbauweise erstellt wurden. Betroffen sind öffentliche und private Gebäude wie Schulhäuser, Turn- und Schwimmhallen, Spitäler, Altersheime, Verwaltungsgebäude, grössere Wohn- und Geschäftshäuser, Lofts, Industrie- und Gewerbebauten. PCB finden sich in den Dichtungsmassen (für Gebäudetrennfugen), Anschlussfugen, Bauteilfugen, Schwindfugen in Aussenfugen, Innenfugen und durchgehenden Fugen.

 

PAK

PAK sind natürliche Bestandteile von Kohle und Erdöl. Bei der Destillation von Erdöl reichern sie sich im Bitumen (Erdpech) an. Mit Bitumen und Steinkohleteer behandelte Produkte, z.B. Asphalt, Teerpappe oder Teerfarben enthalten daher viel PAK. Noch in den 1960er Jahren wurde Holzparkett mit teerhaltigen Klebern verlegt. Bis in die 1990er Jahre wurden Hölzer wie zum Beispiel Eisenbahnschwellen oder Pfähle mit Teeröl gegen Witterungseinflüsse imprägniert. PAK ist giftig für Mensch und Tier.

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